Übungsaufgabe 9

Die Suche im H-SOZ-U-KULT brachte eher spärliche Ergebnisse. Ich erzielte mit meinen sowohl deutschen als auch englischen Suchbegriffen nie mehr als 20 Ergebnisse, wovon die Meisten nicht das waren was ich wollte. Ich fand zwei sehr brauchbare Texte, die ich auch schon bei anderen Suchmaschinen gefunden habe und schon längst für meine LV-Wiki Seite geplant habe. Zusätzlich fand ich noch eine Ausgabe einer Zeitschrift, die ich noch nicht gekannt habe, welche eine Artikel enthält, der sehr gut zu meinem Thema passt. Allgemein finde ich die Seite sehr gut, da bei den Zeitschriften im Gegensatz zu den meisten Suchmaschinen von jeder einzelnen Ausgabe die jeweiligen Artikel kurz beschrieben werden. Dadurch hat man nicht nur einen Namen einer Zeitschrift, sondern weiß auch was wo drinnen gestanden ist.

 

Mit der Seite H-net bin ich gar nicht klar gekommen. Als ich als Erstes einen Begriff eingetippt habe ohne mich auf eine spezielle Seite zu spezialisieren, erhielt ich 6169 Ergebnisse. Bei den Meisten, zumindest auf den ersten 6 Seiten, kam nur sehr selten der Begriff Irak überhaupt vor. Bei der Spezialisierung wurden es zwar weniger, aber nicht sonderlich viel weniger, da auch hier die Meisten nicht vom Irak, geschweige denn dem Irakkrieg, gehandelt haben. So erhielt ich zum Beispiel Ergebnisse wie „why is Russia anti-American?“

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Übungsaufgabe 8 – Suche in Google und Datenbanken

Ich begann mit der Suche im Google. Das Erste, das ich hier gefunden hatte, war mein eigener Blog. Dies fand ich sehr amüsant, da ich normalerweise nichts von mir im Internet finde, oder zumindest nicht an erster Stelle. Die Suche im Google war erstaunlicherweise sehr ertragreich. Erstaunlicherweise deshalb, weil ich ja ein historisch betrachtet sehr junges Thema gewählt habe und ich trotzdem wirklich viele Beiträge von Wissenschaftlern gefunden habe. Insgesamt konnte ich vier wirklich nützliche Ergebnisse erzielen, also Ergebnisse, die ich auch in einer wissenschaftlichen Arbeit verwenden könnte und würde. Dabei handelt es sich um Zeitungsartikel, Bücher und wissenschaftliche Arbeiten. Ich finde die Suche im Google generell immer sehr nützlich, da selbst wenn man nichts direkt findet, man meistens auf Adressen, Links etc. stößt, die einem weiterhelfen.

Die Suche in der fachspezifischen Datenbank Historical Abstracts brachte mich auch sehr weiter, vor allem da ich hier auf weitere Datenbanken gestoßen bin, wie zum Beispiel America:History and Life, was im Prinzip das Historical Abstracts für Amerika und Kanada darstellt. Aber auch sonst fand ich einige nützliche Ergebnisse, wobei es sich vor allem um Vergleiche von veröffentlichten Zeitungsartikeln in Europa und den USA handelt. Solche Ergebnisse sind natürlich gerade für mein Thema äußerst praktisch.

In der Datenbank Österreichische Historische Bibliographie fand ich zwei wirklich brauchbare Arbeiten, die bei der Verfassung einer wissenschaftlichen Arbeit über mein Thema sicher von großen Nutzen wären. Obwohl mir an sich die Datenbank sehr gut gefallen hat, hatte ich doch ein Problem damit, dass man hier keine spezifischen Suchbegriffe verwenden kann.

Von der historischen Bibliographie online war ich an sich sehr beeindruckt, da man wirklich leicht und ohne große Mühen Ergebnisse erzielen kann. So fand ich drei sehr interessante Texte. Das einzige, dass mich etwas irritierte, für mein Thema aber nicht weiter relevant war, war die Beschränkung auf die Jahre 1990 bis 2011.

Mit dem Zeitschriftenfreihandmagazin kam ich dagegen gar nicht klar, da ich keine Fachzeitschriften kenne und daher nicht weiß, welche für mein Thema nützlich sein könnten. Dieses Magazin bietet allerdings nur eine Auflistung von A-Z von allen Zeitschriften. Die angebotenen Dissertationen wurden zwischen 1883 und 1983 veröffentlicht, weshalb diese Kategorie des Magazins für mein Thema keinen Nutzen hat. Auch bei den Festschriften und dem Ausstellungskatalog gibt es keine Suchfunktionen. Diese Datenbank ist also nur von Nutzen, wenn man bereits weiß, was genau man sucht.

Das Fazit dieser Suche ist, dass wenn man nach Literatur sucht, Datenbanken wie die Österreichische Historische Bibliographie und die historischen Bibliographie online sehr nützlich sind. Wenn man aber nach sehr aktuellen Berichten sucht oder sich einfach einmal informieren will, was es denn so alles zu einem Thema geben würde, eignet sich Google besser.

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7. Übungsaufgabe

1.

1.1.

  • Propaganda in the Iraq war
  • the media and the Iraq war
  • USA Propaganda

 

1.2.

Im Vergleich zu meinen bisherigen Suchergebnissen bei anderen Suchportalen fand ich bei „Historical Abstracts“ eher spärliche, wirklich brauchbare Ergebnisse. Aber ich fand trotzdem eine Reihe von durchaus nützlichen Treffern, vor allem im Vergleich von verschiedenen Artikeln. Etwas, dass ich nicht ganz verstanden habe, war, warum wirklich viele Artikel in anderen Sprachen angezeigt werden, obwohl ich auf Englisch suche. So fand ich zum Beispiel einige Artikel in Arabisch, aber auch welche auf deutsch.

1.3.

PICTURING THE IRAQ WAR: Constructing the Image of War in the British and US Press.

Authors:   Fahmy, Shahira1 sfahmy@email.arizona.edu
Kim, Daekyung2 daekyung1225@yahoo.com
Source: International Communication Gazette; Dec2008, Vol. 70 Issue 6, p443-462, 20p, 4 Black and White Photographs, 4 Charts
Historical Period: 2003 to 2008
Document Type: Article
Diesen Artikel konnte ich im Teilkatalog Zeitschriften und Serien des Österreichischen Bibliothekenverbunds sowie in der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek leider nicht finden.
2.
Wieso sollte man Wikipedia in wissenschaftlichen Arbeiten nicht zitieren? Dafür gibt es mehrere Gründe: Einerseits kann man auf die Qualität der dort gemachten Aussagen nicht vertrauen, da jeder X-Beliebige Sachen hineinschreiben bzw. ausbessern kann und diese Informationen nicht immer und nicht zuverlässig kontrolliert werden. Zu dem ist nicht geklärt, wer denn eigentlich die Lektoren von Wikipedia wirklich sind und inwiefern sie sich in ihrer Arbeit auszeichnen. Vor allem aber muss jemand, der etwas schreibt oder ausbessert, die Quellen seines Wissens nicht nennen, er kann wenn er will, muss es aber nicht. Eben weil weder die Autoren, noch deren Wissen eindeutig bekannt ist, kann bei den Informationen auf Wikipedia nicht von einer wissenschaftlichen Relevanz ausgegangen werden. Denn man kann keine wissenschaftliche Arbeit verfassen auf Grundlage von Vermutungen und Glaubensvorstellungen dritter, die nicht bekannt sind.
Allerdings heißt dies nicht, dass Wikipedia keinen Nutzen hätte. Man kann, und ich glaube dies ist die häufigste Nutzung von Wikipedia im wissenschaftlichen Bereich, durch Wikipedia schnell und einfach einen Überblick über ein bestimmtes Thema erhalten, sich sozusagen einen Einblick gewähren. Um weitere, tiefer greifende Forschungen zu betreiben, muss man sich dann von Wikipedia natürlich wieder lösen.
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6. Übungsaufgabe

Datenverzeichnis der UB Wien:

  • BHI – British Humanities Index (CSA)
  • CMMC – Communication & Mass Media Complete (EBSCO)
  • Pressekatalog online
  • Ulrich’s Periodicals Directory
  • Almisbah
  • Cambridge histories online
  • CIA World Factbook
  • PDBA-Political Database of the Americas
  • Politikwissenschaft und Friedensforschung

Datenverzeichnis der ÖNB:

  • About the USA
  • Zeitgeschichte Informationssystem – Datenbank
  • Spiegel-Archiv
  • Der Standard
  • Datenbasis internationale Beziehungen und Länderkunde
  • Foreign Relations of the United States
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5. Übungsaufgabe – OBV Suche

  1. Schlagwörter:
  • Irakkrieg Medien
  • Irakkrieg mediale Propaganda
  • Irakkrieg Propaganda
  • Irakkrieg Medienberichterstattung

 2. Die Suchmaschine liefert zum Schlagwort Irakkrieg Medienberichterstattung genau 3 Treffer, davon ist aber nur einer wirklich nützlich. Nicht anders verhält sich die Lage bei dem Schlagwort Irakkrieg mediale Propaganda. Allerdings findet die Suchmaschine hier genau zwei Werke und beide wirken vom Titel her sehr geeignet für meine Arbeit. Beim Begriff Irakkrieg Propaganda erhalten wir schon 24 Treffer und von diesen 24 Treffern scheinen 11 nützlich zu sein. Die anderen Treffer beziehen sich auf Propaganda an sich oder auf Propaganda im Vietnamkrieg oder im Golfkrieg. Bei dem Schlagwort Irakkrieg Medien erhalten wir die meisten Ergebnisse. Von 64 Treffern sind allerdings weniger als ein Viertel wirklich brauchbar. Die Anderen gehen wieder auf den Golfkrieg und den Vietnamkrieg ein oder auf Journalismus und Medienberichterstattung allgemein. Alles in allem findet man zu meinem Thema sehr viel Literatur.

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Übungsaufgabe 4 – Referenzliteratur

Allgemein lässt sich zu meinem Thema – mediale Propaganda im Irakkrieg – sehr viel Referenzliteratur finden. Ich habe mich, wie in der Aufgabenstellung vorgegeben, bei meiner Suche auf die Hauptbibliothek und die Fachbereichsbibliothek für Geschichtswissenschaften beschränkt, wobei natürlich auch die Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte sehr aufschlussreich sein könnte.

Da mein Thema zeitlich nicht in der Enzyklopädie der Neuzeit (1450 – 1850) vorhanden war, machte ich mich auf die Suche nach anderen Enzyklopädien, und obwohl ich keine wirklich tief greifenden Informationen erhalten habe, brachten mich diese Bücher trotzdem weiter. So brachten sie mich auf neue Ansätze, die ich noch nicht bedacht hatte. Im Buch „der grosse Ploetz – die Enzyklopädie der Weltgeschichte. Band 35.“ fand ich eine genaue Chronik des Irakkrieges und obwohl dies nicht mein Thema ist, entdeckte ich etwas, dass mich weiter brachte. So war ein Auszug aus der Rede von Präsident Bush vom 29. Januar 2002 abgebildet, in der er den Irak als Bestandteil einer „Achse des Bösen“ bezeichnete. Dies brachte mich darauf unbedingt die Reden des Präsidenten, aber auch der ganzen Regierung zu dieser Zeit anzuschauen. Ich entdeckte ebenfalls im Buch „the Oxford Encyclopadia of the modern world“ unter dem Begriff Irak einen Absatz über die Bush-Doktrin und wie diese versuchte Parallelen von 9/11 zu Pearl Harbor zu ziehen. Allerdings fand ich unter dem Begriff Propaganda nur die Kriegspropaganda im 1. und 2. Weltkrieg und im kalten Krieg, nicht jedoch im Irakkrieg.

Neben dem Durchforsten von Enzyklopädien und Chroniken suchte ich aber auch nach anderer Referenzliteratur.

 Solomon, Norman : Angriffsziel Irak  : wie die Medien uns den Krieg verkaufen  / Norman Solomon ; Reese Erlich . - Dt. Erstausg. . - München  : Goldmann , 2003 

 Hasewend, Sonja : Medien im Krieg – Angriff auf die Wahrheit : ein inhaltsanalytischer Vergleich der Berichterstattung von “Le Monde” und “The New York Times” zum Irakkrieg 2003. 2004

 Jäger, Thomas Viehrig, Henrike: Die amerikanische Regierung gegen die Weltöffentlichkeit? : Theoretische und empirische Analysen der Public Diplomacy zum Irakkrieg. Wiesbaden : VS Verlag für Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2008

 Petersen, Christer [Hrsg.] :Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. 2. Ideologisierung und Entideologisierung . Kiel : Ludwig 2006

 Kutz, Magnus-Sebastian: Public Relations oder Propaganda? : die Öffentlichkeitsarbeit der US-Administration zum Krieg gegen den Irak 2003. Berlin [u.a.] : LIT-Verl. 2006

 Paul, Gerhard: Der Bilderkrieg : Inszenierungen, Bilder und Perspektiven der “Operation Irakische Freiheit”. Göttingen : Wallstein 2005

 Isekenmeier, Guido: The medium is the witness : zur Ereignis-Darstellung in Medientexten ; Entwurf einer Theorie des Medienereignisses und Analyse der Fernsehnachrichten vom Irak-Krieg Trier : Wiss. Verl. Trier 2009

 Miller, David [Hrsg.]: Tell me lies : propaganda and media distortion in the attack on Iraq . London [u.a.] : Pluto Press 2004 1. publ.

 Es würde hierzu noch wesentlich mehr Literatur geben, allerdings schienen mir diese hier vorerst am interessantesten.

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Übungsaufgabe 3 – Suche nach Institutionen

Allgemein

Österreichische Nationalbibliothek
A-1015 Wien, Josefsplatz

Universität Wien
Universitätsbibliothek; Hauptbibliothek
A-1010 Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1

Geschichtswissenschaft:

Universität Wien
Institut für Zeitgeschichte
A-1090 Wien, Spitalgasse 2-4/Hof 1 (Universitätscampus)

Universität Wien
Universitätsbibliothek; Fachbereichsbibliothek Geschichtswissenschaften
A-1010 Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 1, Stiege 8/2. Stock

Institut für Zeitgeschichte (IfZ)

Leonrodstraße 46b 80636 München

 

Politikwissenschaft:

Österreichisches Institut für Internationale Politik (OIIP)
A-1040 Wien, Operngasse 20 B

Film- und Medienwissenschaften:

Die Presse
Archiv
A-1030 Wien, Hainburger Straße 3

MEDIACULT – Internationales Forschungsinstitut für Medien, Kommunikation und kulturelle Entwicklung
A-1030 Wien, Marxergasse 48/

Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Kommission für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung
A-1010 Wien, Postgasse 7/4/1

Österreichischer Rundfunk (ORF)
Dokumentation & Archive – Fernseharchiv
A-1136 Wien, Würzburggasse 30 a

Universität Wien
Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft
A-1180 Wien, Schopenhauerstraße 3

Universität Wien
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
A-1010 Wien, Hofburg, Batthyanystieg

Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM)

Fasanenstr. 73 10719 Berlin

 

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